"MEINE LIEBLINGSAPOTHEKE!"

Melanie S., Giesing

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Um Sie rundum zu informieren und mit attraktiven Angeboten zu versorgen, finden Sie hier Hinweise auf aktuelle Aktionen, Veranstaltungen und besondere Leistungen in unserer Apotheke.

(Nach-)Bräu­nungs­wo­che in un­se­rer Aqui­la Apo­the­ke im Ge­sund­heits­zen­trum Gie­sing


Wir la­den Sie herz­lich zu un­se­rer (Nach-)Bräu­nungs­wo­che ein! Las­sen Sie sich von ei­ner Kos­me­ti­ke­rin be­ra­ten, wie Sie mit Pro­duk­ten von RE­VI­TA­SUN Ih­re Bräu­ne aus dem Som­mer kon­ser­vie­ren bzw. auch im Herbst und Win­ter ei­nen sport­lich ge­bräun­ten Teint ha­ben kön­nen.

Un­ser Ter­min:

Diens­tag, 13.11.2018

bis Frei­tag, 16.11.2018

Die Teil­nah­me ist kos­ten­los.

Bit­te ver­ein­ba­ren Sie ei­nen Ter­min mit uns.

Kos­ten­lo­se Haut­ana­ly­se und Haut­pfle­ge­be­ra­tung

Wir la­den Sie herz­lich zur gro­ßen Haut­ana­ly­se und Haut­pfle­ge­be­ra­tung in un­se­re Aqui­la Apo­the­ke im Ge­sund­heits­zen­trum Gie­sing ein. Las­sen Sie sich von un­se­rer Spe­zia­lis­tin Frau Koch be­ra­ten!


Un­ser Ter­min:

Don­ners­tag, 29.11.2018

zwi­schen 09.00 und 17.30 Uhr


Die Teil­nah­me ist kos­ten­los.

Bit­te ver­ein­ba­ren Sie ei­nen Ter­min mit uns.

Die Aquila-Babysprechstunde: Kompetente Betreuung Schwangerer & junger Familien

Die Aquila Apotheken und die Sonnen-Apotheke in Neubiberg erweitern ihre Beratungskompetenz für die Betreuung Schwangerer und junger Familien. Hierfür haben sich 16 Apotheken-Mitarbeiter vielfältiges und umfassendes Fachwissen erarbeitet, um Sie noch besser beraten zu können. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an - wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen!

Unsere monatlichen Angebote!


Jeden Monat haben wir attraktive Angebote für Sie, die Sie in beiden Filialen kaufen können. Werfen Sie doch mal einen Blick in unseren Flyer, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Un­ser Ge­sund­heitsma­ga­zin


In unserem Gesundheitsmagazin finden Sie ausgesuchte Artikel, die Sie über Nützliches und Lehrreiches rund um das Thema Gesundheit informieren. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Mit Arzneimittel-Mischungen gegen multiresistente Bakterien




Helfen Arzneimittel-Mischungen gegen multiresistente Bakterien? Einige Kombinationen haben die erhoffte Wirkung, wie Forscher herausfanden. Foto: Armin Weigel - (c)dpa-infocom GmbH

Heidelberg (dpa) - Im Kampf gegen resistente Bakterien könnten bereits bekannte, aber mit anderen Stoffen aufgepeppte Medikamente helfen. Das haben Forscher um Ana Rita Brochado vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (Embl) in Heidelberg eindrücklich belegt.


Sie hatten im Labor getestet, wie knapp 3000 verschiedene Kombinationen von Antibiotika und anderen Mitteln auf Bakterien wirken. Den Forschern zufolge war es die bislang größte Untersuchung dieser Art. Dabei ging es um grundsätzliche Wechselwirkungen zwischen den untersuchten Stoffen, zu neuen Therapien ist es noch ein weiter Weg.


Antibiotikaresistente Bakterien sind nicht nur, aber vor allem für immungeschwächte Menschen eine Gefahr. Bei rund 500.000 neuen Tuberkulose-Fällen 2016 wirkten laut Weltgesundheitsorganisation WHO schon mindestens zwei Antibiotika nicht mehr, 250.000 Menschen sterben pro Jahr an resistenten Tuberkulose-Erregern. Auch gegen Lungenentzündung oder Harnwegsinfekte helfen gängige Antibiotika oft nicht mehr. Zugleich wird es für Forscher und Industrie immer härter, neue Waffen gegen die Bakterien zu entwickeln.


Das internationale Team kombinierte insgesamt 79 Stoffe - darunter Antibiotika, andere Medikamente und Nahrungsmittelzusätze - jeweils paarweise. Dann schauten die Forscher, wie drei Bakterienarten auf die Mischungen reagierten. Pseudomonas aeruginosa, Escherichia coli und Salmonella typhimurium sind bekannt dafür, besonders oft Resistenzen gegen Antiobiotika zu entwickeln.


Ergebnis: Die meisten getesteten Kombinationen schwächen die antibiotische Wirkung eher ab. In über 500 Fällen gab es aber einen verstärkenden Effekt, wie die Forscher im Fachblatt «Nature»berichten. Einige Paarungen wurden auch bei multiresistenten Bakterien getestet und zeigten ein positives Ergebnis.


Besonders stach den Forschern die Kombination des Antibiotikums Spectinomycin mit Vanillin ins Auge. Der Aromastoff sorge dafür, dass Spectinomycin leichter in die Bakterienzelle kommt und dort das Wachstum stoppt. Das Antibiotikum sei Anfang der 60er Jahre entwickelt worden, um gegen die Geschlechtskrankheit Gonorrhoe, auch Tripper genannt, vorzugehen. Heutzutage sei das Mittel aber kaum noch im Einsatz, weil Bakterien resistent geworden seien. In Kombination mit Vanillin könnte Spectinomycin aber ein Comeback erleben. Bei anderen Antibiotika hatte der Aromastoff hingegen einen gegensätzlichen Effekt.


Die Forscher weisen darauf hin, dass noch viele weitere Tests und auch klinische Studien nötig sind, um die Effekte von Medikamentenmischungen auf den Menschen zu untersuchen.


Gänzlich neu sind die Erkenntnisse der Heidelberger Forscher nicht, wie der Infektiologe Winfried Kern vom Universitätsklinikum Freiburg betont. «Die Befunde sind größtenteils bekannt und in ähnlicher Form auch bereits mehrfach publiziert», stellt Kern, der nicht an der Studie beteiligt war, fest. Der Befund, dass Vanillin und Spectinomycin sich gegenseitig aktivieren, Vanillin aber ansonsten eher zur mehr Resistenz bei Antibiotika führt, sei aber interessant.



Autor: Armin Weigel