"MEINE LIEBLINGSAPOTHEKE!"

Melanie S., Giesing

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Unsere aktuellen Hinweise!

Um Sie rundum zu informieren und mit attraktiven Angeboten zu versorgen, finden Sie hier Hinweise auf aktuelle Aktionen, Veranstaltungen und besondere Leistungen in unserer Apotheke.

(Nach-)Bräunungswoche in unserer Aquila Apotheke im Gesundheitszentrum Giesing


Wir laden Sie herzlich zu unserer (Nach-)Bräunungswoche ein! Lassen Sie sich von einer Kosmetikerin beraten, wie Sie mit Produkten von REVITASUN Ihre Bräune aus dem Sommer konservieren bzw. auch im Herbst und Winter einen sportlich gebräunten Teint haben können.

Unser Termin:

Dienstag, 16.10.2018

bis Freitag, 19.10.2018

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bit­te ver­ein­ba­ren Sie ei­nen Ter­min mit uns.

Kostenlose Hautanalyse und Hautpflegeberatung

Wir laden Sie herzlich zur großen Hautanalyse und Hautpflegeberatung in unsere Aquila Apotheke im Gesundheitszentrum Giesing ein. Lassen Sie sich kostenlosvon unserer Spezialistin Frau Koch beraten!


Unser Termin:

Donnerstag, 25.10.2018

zwischen 09.00 und 17.30 Uhr


Bit­te ver­ein­ba­ren Sie ei­nen Ter­min mit uns.

Die Aquila-Babysprechstunde: Kompetente Betreuung Schwangerer & junger Familien

Die Aquila Apotheken und die Sonnen-Apotheke in Neubiberg erweitern ihre Beratungskompetenz für die Betreuung Schwangerer und junger Familien. Hierfür haben sich 16 Apotheken-Mitarbeiter vielfältiges und umfassendes Fachwissen erarbeitet, um Sie noch besser beraten zu können. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an - wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen!

Unsere monatlichen Angebote!


Jeden Monat haben wir attraktive Angebote für Sie, die Sie in beiden Filialen kaufen können. Werfen Sie doch mal einen Blick in unseren Flyer, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Un­ser Ge­sund­heitsma­ga­zin


In unserem Gesundheitsmagazin finden Sie ausgesuchte Artikel, die Sie über Nützliches und Lehrreiches rund um das Thema Gesundheit informieren. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Tipps für Patienten mit Angst vor dem Arzt




Manch einen gruselt es, schon wenn er an ein Gespräch mit einem Arzt denkt. Es gibt aber Hilfe für Betroffene - die sie unbedingt in Anspruch nehmen sollten. Foto: Christin Klose - (c)dpa-infocom GmbH

Berlin (dpa/tmn) - Der Bohrer kreischt, Spucke sammelt sich im Mund, doch das Schlucken ist unmöglich. Viele Menschen kennen die Panik, die in diesem Moment entsteht - gerade bei Zahnärzten.


Doch für einige Betroffene wird schon der Anblick eines Ärztehauses zum Horrorszenario. Iatrophobie heißt der Fachbegriff für die krankhafte Angst zum Doktor zu gehen. «Es gibt Schätzungen, wonach bis zu zwei Millionen Menschen in Deutschland von Ängsten vor Ärzten oder Behandlungen betroffen sind», sagt Prof. Arno Deister, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Die einen gehen nur ungern zum Arzt, andere zögern einen Besuch selbst bei sehr ernsthaften Erkrankungen hinaus - bis es zu spät ist. «Die Zahl derjenigen, bei denen eine echte Phobie besteht, wird sicherlich geringer sein», meint Deister.


Aber woher weiß man nun, ob man sich nur ein bisschen fürchtet oder ein ernsthaftes Problem hat? «Ein gewisses Unwohlsein oder Bauchgrummeln ist völlig normal, aber Schweißausbrüche oder Herzrasen sind Zeichen ernsthafter Panik», erklärt Markus Beier. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes.


Dabei fürchten sich die Patienten nicht unbedingt vor einer besonders schlimmen Diagnose, sondern vor dem Arztbesuch an sich. «Häufig geht damit die Angst vor einem Kontrollverlust einher», erläutert Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes für Psychiatrie und Psychotherapie aus dem rheinland-pfälzischen Andernach. «Die Betroffenen glauben, sie könnten nicht mehr über ihren Körper bestimmen, sorgen sich, dass sie umfallen, in die Hose machen oder etwas Dummes sagen.»


Das Problem: Je länger aus Angst vor dem Arzt der Besuch hinausgezögert wird, desto größer werden die gesundheitlichen Beschwerden. Also fällt der Eingriff oder die Behandlung dann umso schlimmer aus, was die Angst wiederum bestätigt und verstärkt. Ein Teufelskreis.


Die gute Nachricht ist: In der Regel lässt sich die Arztphobie mit einer Verhaltenstherapie lösen. Therapeut und Patient analysieren wie in einer Zeitlupe die Abläufe. Anschließend wird der Betroffene behutsam mit seiner Angst konfrontiert.


Gerade Zahnärzte bieten inzwischen für Angstpatienten eine Behandlung unter Narkose oder Hypnose an, auch Entspannungstechniken oder Ablenkung etwa durch Musik oder Filme können helfen. Betroffene, die operiert werden müssen, sollten nicht verschweigen, dass sie Angst haben. «Ich empfehle, im Gespräch mit dem Arzt die eigenen Ängste zu thematisieren», sagt Michael Volland, Leiter der Arbeitsgruppe « Angstfreies Krankenhaus» im Berliner Krankenhaus Waldfriede. 


Wer sich nicht traut, der Angst zu begegnen, sollte sich Unterstützung bei guten Freunden oder Verwandten holen, sagt Volland. «Eine vertraute Person kann helfen, die Probleme einzugrenzen.» Das Umfeld muss wissen, dass diese Krankheit nichts ist, was man einfach so lassen kann.


Markus Beier erlebt immer wieder, dass Angehörige das Verbindungsglied zu den ängstlichen Patienten sind. «Manche bitten ihre Verwandten auch darum, sie zu uns zu fahren, um uns kennenzulernen, dann ist der erste Schritt schon getan.» So wird vielleicht der nächste Arztbesuch kein Alptraum mehr.



Autor: Christin Klose