"MEINE LIEBLINGSAPOTHEKE!"

Melanie S., Giesing

Alternative
Medizin

Beratung & Vorbestellen

Aktuelle Angebote

Herzliche Beratung

Individuelle Rezepturen

Mutter & Kind

Barrierefreier Zugang

Kin­der herz­lich will­kom­men!

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Krise


Wir sind für Sie da, um Sie in dieser schwierigen Zeit, die für alle eine große Herausforderung ist, mit Arzneimitteln zu versorgen und Ihnen bei Ihren gesundheitlichen Fragen zur Seite zu stehen.

NUTZEN SIE UNSEREN BOTENDIENST
Wenn Sie das Haus nicht verlassen können oder wollen, nutzen Sie bitte gern weiterhin unseren Botendienst. Bestellen Sie dafür einfach telefonisch, per App oder über unsere Kontaktformulare. Wir liefern montags, mittwochs und freitags jeweils am Nachmittag in den PLZ-Gebieten 81539, 81541, 81549, 81669, 81671, 81735 und 81737
aus.

BITTE BEACHTEN SIE DIE MASKENPFLICHT
Wenn Sie uns besuchen, beachten Sie bitte die seit Montag, den 27. April geltende Maskenpflicht und tragen Sie bei Betreten unserer Apotheken bitte einen Mund- und Nasenschutz. Achten Sie bitte außerdem auch weiterhin auf einen Sicherheitsabstand zu anderen Kunden und zu unseren Mitarbeitern.

VIELEN DANK!

Unsere aktuellen Hinweise!


Um Sie rundum zu informieren und mit attraktiven Angeboten zu versorgen, finden Sie hier Hinweise auf aktuelle Aktionen, Veranstaltungen und besondere Leistungen in unserer Apotheke.

Kosmetikaktion
Eucerin®
-Beratungstag


Wir laden Sie herzlich ein zu einer kostenlosen Hautanalyse und einer persönlichen Hautpflegeberatung durch die Firma Eucerin®.


Un­ser Ter­min:

Dienstag, 22.09.2020

10.00 bis 17.30 Uhr

in Ih­rer Aqui­la Apo­the­ke im Ge­sun­heits­zen­trum Gie­sing

Kosmetikaktion
Avène-Beratungstag


Von unserer Fachkosmetikerin der Firma Pierre Fabre/Avène erhalten Sie eine Haut- und/oder Haar- und Kopfhautanalyse mit darauf basierender Beratung.


Un­ser Ter­min:

Montag, 28.09.2020

10.00 bis 17.00 Uhr

in Ih­rer Aqui­la Apo­the­ke am Innsbrucker Ring

Kosmetikaktion
Ein echter Vorteil für Sie: Ihr Rezept wird digital!


Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.

Kosmetikaktion
Wan­der­ur­laub: Check­lis­te für Ih­re Ruck­sack-Apo­the­ke


An­ge­sichts von Co­ro­na ist ein Wan­der­ur­laub ei­gent­lich das al­ler­bes­te: Mit viel Ab­stand zu an­de­ren und end­lich mal oh­ne Mas­ken kann man in der frei­en Na­tur wun­der­bar die See­le bau­meln las­sen und neue En­er­gie tan­ken.

Zur rich­ti­gen Aus­rüs­tung gehört auch ei­ne Rucksack-Apotheke. Un­se­re Check­lis­te un­ter­stützt Sie bei der Zusammenstellung. Wenn Sie Fra­gen ha­ben, spre­chen Sie uns gern an!

Kosmetikaktion
Reiseapotheke in Corona-Zeiten: Unsere Checkliste


Diese Checkliste soll helfen, nichts Wichtiges für Ihren Urlaub zu vergessen. Falls Sie individuelle Fragen haben oder die Checkliste nicht ausreichend informiert, stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.


Gute Erholung und kommen Sie gesund wieder!

Aus­mal­spaß aus Ih­rer Aqui­la-Apo­the­ke


Hier kön­nen Sie für Ih­re Kin­der un­ser Aqui­la-Aus­mal­bild her­un­ter­la­den. Wir wün­schen viel Spaß ­beim Aus­ma­len!

Die Aquila-Babysprechstunde: Kompetente Betreuung Schwangerer & junger Familien

Die Aquila Apotheken und die Sonnen-Apotheke in Neubiberg erweitern ihre Beratungskompetenz für die Betreuung Schwangerer und junger Familien. Hierfür haben sich 16 Apotheken-Mitarbeiter vielfältiges und umfassendes Fachwissen erarbeitet, um Sie noch besser beraten zu können.

Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an - wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen!

Kosmetik und Hautpflege aus Ihrer Aquila Apotheke


Gesunde und schöne Haut ist eine wichtige Voraussetzung für unser Wohlbefinden. Um sie zu erhalten oder wieder zu erlangen, ist die richtige Pflege entscheidend. Und die wiederum muss abgestimmt sein auf ihre individuellen Bedürfnisse, denn jede Haut ist anders. Lassen Sie sich von uns beraten – wir haben ein ausgesuchts Sortiment an hochwertigen Kosmetikprodukten für Sie vorrätig.

Ernährungsberatung

Die richtige Ernährung trägt wesentlich zur Gesundheit bei! Über kaum ein anderes Thema wird so viel diskutiert.


Wir geben Ihnen wertvolle Tipps und beraten Sie kompetent für die richtige Ernährung bei erhöhtem Cholesterinspiegel, Diabetes, Schwangerschaft, Stillzeit und Übergewicht.


Zudem haben wir eine Apothekerin mit Zusatzausbildung zur Ernährungsberaterin, die Ihnen bei Fragen rund um das Thema Ernährung gerne weiterhilft.

Unsere monatlichen Angebote!


Jeden Monat haben wir attraktive Angebote für Sie, die Sie in beiden Filialen kaufen können. Werfen Sie doch mal einen Blick in unseren Flyer, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Un­ser Ge­sund­heitsma­ga­zin


In unserem Gesundheitsmagazin finden Sie ausgesuchte Artikel, die Sie über Nützliches und Lehrreiches rund um das Thema Gesundheit informieren. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Gibt es einen Wettkampf in der Frühchen-Medizin?




Bei extrem unreif geborenen Kindern bestehen große Risiken. Sie haben häufig Probleme mit Lunge, Hirn, Darm und Augen, die bis zum Erblinden führen können. Foto: Waltraud Grubitzsch/zb/dpa - (c)dpa-infocom GmbH

Fulda (dpa) - Im Klinikum Fulda prasselten die Superlative nur so hernieder. Es ging zwar um nüchterne Fakten, aber auch Emotionales, um das Außergewöhnliche mit Worten fassen zu können.


Mehr als ein halbes Dutzend Akteure - hauptsächlich Ärzte und medizinisches Personal - war im Hörsaal des Klinikums angetreten, um vom großen Wunder um ein kleines Mädchen zu berichten. Das Krankenhaus stellte Details zum zweiten «jüngsten Frühchen der Welt» vor.


Geburt nach 21 Schwangerschaftswochen


Am Morgen des 5. März 2019 kam die kleine Melina zusammen mit ihrem Zwillingsbruder überraschend bei einer Notgeburt daheim in Lauterbach (Vogelsbergkreis) zur Welt. Mit einem Rettungswagen wurden die Säuglinge eilends ins Klinikum Fulda gebracht. Dass sie dort lebend ankamen, sei schon mal das erste «Wunder» gewesen. «Unglaublich» nannte dies der Direktor der Kinderklinik, Reinald Repp, im Rückblick. Denn die Schwangerschaft der Frau, die vorerst mit ihrem Mann anonym bleiben möchte, währte nur kurz. Sehr kurz. 21 Wochen und vier Tage, hieß es von Seiten des Klinikums. Normal sind 40 Wochen.


Am Transport des Rettungsdienstes beteiligt war auch Christopher Stöhr: «Das war kein alltäglicher Einsatz. Als ich später hörte, dass wir Melina den Start ins Leben ermöglicht haben, war es überwältigend.» Im Klinikum Fulda kämpfte dann das medizinische Experten-Team monatelang um das Leben und die Gesundheit des bei ihrer Geburt nur 450 Gramm schweren 25,5 Zentimeter langen Mädchens. Am 22. April durfte es nach gut 13 Monaten Behandlung nach Hause. Ihr Zustand sei den Umständen entsprechend gut, sagte Repp. Doch eine sorgenfreie Entwicklungsperspektive kann er ihr nicht zusichern.


Melinas Zwillingsbruder schaffte es nicht. Er starb noch am ersten Tag. Mädchen haben nach übereinstimmender Expertise als extrem junge Frühchen bessere Überlebenschancen - warum weiß man nicht. Melina ist nun zusammen mit einem im Jahr 2014 in den USA geborenen Kind das jüngste Frühchen der Welt, wie das Klinikum Fulda nach Recherchen in wissenschaftlichen Fundstellen erklärte. In Fulda haben sie große Erfahrung und erzielen sehr gute Behandlungsergebnisse mit Frühchen. Bereits im Jahr 2010 kam dort Frühchen Frieda zur Welt. Nach 21 Wochen und fünf Tagen. Frieda war damals - zusammen mit einem Kind aus Kanada, das jüngste Frühchen der Welt, das die Geburt überlebte.


Folgeschäden erst im Laufe der Zeit sichtbar


In den vergangenen Jahr kommen immer mehr extrem unreife Kinder zur Welt. Aufgrund des medizinischen Fortschritts kann ihnen der Weg ins Leben geebnet werden, etwa durch bessere Beatmungsmethoden. Doch wo sind die Grenzen? Was ist noch verantwortbar? Denn nicht wenige der extrem unreifen Kinder tragen Auffälligkeiten, Gesundheitsprobleme, Schäden oder gar schwere Behinderungen davon. Deswegen warnt auch eine wissenschaftliche Fachgesellschaft vor einem Wettbewerb von Medizinern und Kliniken gewarnt. «Ich halte nichts von der Diskussion um Rekord-Frühchen», sagte die Präsidentin der Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin (GNPI), Ursula Felderhoff-Müser, der Deutschen Presse-Agentur.


Die Universitäts-Professorin (Essen) erläutert: «Die Leistung ist nicht nur, dass die extrem unreif geborenen Kinder überleben, sondern auch wie danach die Lebensqualität ist. Bei vielen sehr jungen Frühchen werden erst im Laufe der Zeit die Folgeschäden sichtbar. Es sollte kein Wettlauf entstehen, wer die jüngsten Frühchen überleben lässt.»


Im Zweifel für das Leben


Der Vorstandssprecher des Klinikums Fulda, Thomas Menzel, versicherte, es gehe ihnen nicht um einen Wettkampf oder eine Tabelle, wer das jüngste Frühchen behandelt habe. Der Leiter der Fuldaer Kinderklinik, Reinald Repp, betonte auch, man habe nicht gewusst, wie alt die Kinder waren, als sie mit dem Notarztwagen eingeliefert wurden. Mit Blick auf die Behandlungserfolge der vergangenen Jahre - wie sie von einem Fachinstitut (IQTIG) bescheinigt werden - hätten sie im Klinikum aber Zuversicht gehabt, Melina zu behandeln: «Wir versuchen, die medizinischen Möglichkeiten mit dem Mut, sich zum Leben zu bekennen, zu verbinden.» Im Zweifel müsse man sich immer fürs Leben entscheiden.


Deutschen Leitlinien zufolge müssen Frühchen, die vor der 24. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, nicht lebenserhaltend behandelt werden. Doch die Eltern wollten das Melina eine Chance bekommt und willigten den bevorstehenden Anstrengungen. Nun sind sie überglücklich und dankbar für die Arbeit von Medizinern und Schwestern, wie sie laut Angaben des Klinikums mitteilen ließen.


Bei derart unreif geborenen Kindern wie Melina bestehen große Risiken. Sie haben häufig Probleme mit Lunge, Hirn, Darm und Augen, die bis zum Erblinden führen können. Melina musste rund zweieinhalb Monate künstlich beatmet werden. Und ganz ohne Hilfe geht es immer noch nicht. «Wir hoffen, dass Melina in ein paar Monaten ganz ohne Atemunterstützung und ohne zusätzlichen Sauerstoff auskommen wird.» Dagegen spricht sie schon recht gut für ihr Alter. «Mama und Papa sagt sie schon», berichtete Repp glücklich.


Überlebenschancen von extrem jungen Frühchen


Von einer Frühgeburt spricht man, wenn ein Baby vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt. Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Wegen der nicht abgeschlossenen Entwicklung drohen vor allem extremen Frühchen gesundheitliche Probleme, die bis zu schweren Behinderungen reichen können. Häufigste Spätfolgen sind Entwicklungsverzögerungen, Atemwegserkrankungen, motorische Störungen, Aufmerksamkeitsprobleme und Essstörungen.


Die Neugeborenen-Medizin hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. So lag die Überlebenschancen von Frühchen die nach 28 Schwangerschaftswochen in Deutschland zur Welt kamen in den 1980er Jahren gerade einmal bei zehn Prozent. Mittlerweile sind es 97 Prozent, wie der Leiter der Fuldaer Kinderklinik, Reinald Repp, sagte.


Die Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin (GNPI) verweist auf eine Studie aus 27 OECD-Ländern in den Jahren 2000 bis 2017: Wer mit 22 Wochen geboren wurde, hat eine Überlebenschance von 24 Prozent. Bei 23 Wochen liegt sie bei 38 Prozent, bei 24 Wochen bei 60 Prozent und bei 25 Wochen bei 76 Prozent. Frühchen aus der 22. Wochen haben zu 61 Prozent schwere Erkrankungen danach. In der 23. Woche liegt diese Wahrscheinlichkeit bei 50 Prozent.



Autor: Waltraud Grubitzsch