"MEINE LIEBLINGSAPOTHEKE!"

Melanie S., Giesing

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Kin­der herz­lich will­kom­men!

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Krise


Wir sind für Sie da, um Sie in dieser schwierigen Zeit, die für alle eine große Herausforderung ist, mit Arzneimitteln zu versorgen und Ihnen bei Ihren gesundheitlichen Fragen zur Seite zu stehen.

NUTZEN SIE UNSEREN BOTENDIENST
Wenn Sie das Haus nicht verlassen können oder wollen, nutzen Sie bitte gern weiterhin unseren Botendienst. Bestellen Sie dafür einfach telefonisch, per App oder über unsere Kontaktformulare. Wir liefern montags, mittwochs und freitags jeweils am Nachmittag in den PLZ-Gebieten 81539, 81541, 81549, 81669, 81671, 81735 und 81737
aus.

BITTE BEACHTEN SIE DIE MASKENPFLICHT
Wenn Sie uns besuchen, beachten Sie bitte die seit Montag, den 27. April geltende Maskenpflicht und tragen Sie bei Betreten unserer Apotheken bitte einen Mund- und Nasenschutz. Achten Sie bitte außerdem auch weiterhin auf einen Sicherheitsabstand zu anderen Kunden und zu unseren Mitarbeitern.

VIELEN DANK!

Unsere aktuellen Hinweise!


Um Sie rundum zu informieren und mit attraktiven Angeboten zu versorgen, finden Sie hier Hinweise auf aktuelle Aktionen, Veranstaltungen und besondere Leistungen in unserer Apotheke.

Aktionswoche Vitamin D
 

In unserer Aktionswoche bestimmen wir schnell und unkompliziert Ihren Vitamin-D-Spiegel. Darauf aufbauend beraten wir Sie individuell zur Optimierung Ihres Vitamin-D-Haushalts.

Kosten: 25 Euro.
 

 

Un­ser Ter­min:
Montag, 26.10. bis

Freitag, 30.10.2020,

jeweils zwischen 9.00 und 17.00 Uhr

in beiden Aqui­la Apo­the­ken

 

Um Wartenzeiten zu vermeiden, bitten wir um Terminvereinbarung.

Caudalíe-Beratungstag
 

Lernen Sie an unserem Beratungstag die exklusiven Hautpflegeprodukte der französischen Marke Caudalíe kennen! Eine Expertin aus dem Hause Caudalíe analysiert Ihre Haut und gibt Ihnen darauf basierend individuelle Tipps für die ideale Pflege. An diesem Tag erhalten Sie 20 % Rabatt auf alle vorrätigen Caudalíe-Produkte. Die Beratung dauert ca. 20 Minuten.

 

Un­ser Ter­min:
Dienstag, 27.10.2020

15.00 bis 18.00 Uhr

in Ih­rer Aqui­la Apo­the­ke im 
Ge­sun­dheits­zen­trum Gie­sing

 

Bitte vereinbaren Sie einen persönlichen Termin.

Exklusives Beauty-Shooting
 

Lassen Sie sich von unserer Visagistin ein professionelles Make-up auflegen und anschließend von Profi-Fotograf Martin Pothmann perfekt in Szene setzen.

 

Unser Termin:

Donnerstag, 12.11.2020 

in Ihrer Aquila Apotheke im Gesundheitszentrum Giesing

 

Kosten: 29 Euro; 1 Foto im Format 15 x 20 cm inklusive.


Wir erstellen ca. 40 bis 60 Fotos. Sollte Ihnen ein weiteres Bild gefallen, können Sie es zum Preis von 12 Euro erwerben. Fragen Sie auch nach unserem Beauty-Shooting-Spezial: 10 Bilder ausgedruckt plus 1 CD mit allen Fotos.

 

An unserem Aktionstag erhalten Sie 20 % Rabatt auf das gesamte vorrätige Sortiment von Avène und René Furterer. 

Ein echter Vorteil für Sie: Ihr Rezept wird digital!



Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.

Wan­der­ur­laub: Check­lis­te für Ih­re Ruck­sack-Apo­the­ke


An­ge­sichts von Co­ro­na ist ein Wan­der­ur­laub ei­gent­lich das al­ler­bes­te: Mit viel Ab­stand zu an­de­ren und end­lich mal oh­ne Mas­ken kann man in der frei­en Na­tur wun­der­bar die See­le bau­meln las­sen und neue En­er­gie tan­ken.

Zur rich­ti­gen Aus­rüs­tung gehört auch ei­ne Rucksack-Apotheke. Un­se­re Check­lis­te un­ter­stützt Sie bei der Zusammenstellung. Wenn Sie Fra­gen ha­ben, spre­chen Sie uns gern an! 

Reiseapotheke in Corona-Zeiten: Unsere Checkliste


Diese Checkliste soll helfen, nichts Wichtiges für Ihren Urlaub zu vergessen. Falls Sie individuelle Fragen haben oder die Checkliste nicht ausreichend informiert, stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.


Gute Erholung und kommen Sie gesund wieder!

Aus­mal­spaß aus Ih­rer Aqui­la-Apo­the­ke


Hier kön­nen Sie für Ih­re Kin­der un­ser Aqui­la-Aus­mal­bild her­un­ter­la­den. Wir wün­schen viel Spaß ­beim Aus­ma­len!

Die Aquila-Babysprechstunde: Kompetente Betreuung Schwangerer & junger Familien

Die Aquila Apotheken und die Sonnen-Apotheke in Neubiberg erweitern ihre Beratungskompetenz für die Betreuung Schwangerer und junger Familien. Hierfür haben sich 16 Apotheken-Mitarbeiter vielfältiges und umfassendes Fachwissen erarbeitet, um Sie noch besser beraten zu können.

Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an - wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen!

Kosmetik und Hautpflege aus Ihrer Aquila Apotheke


Gesunde und schöne Haut ist eine wichtige Voraussetzung für unser Wohlbefinden. Um sie zu erhalten oder wieder zu erlangen, ist die richtige Pflege entscheidend. Und die wiederum muss abgestimmt sein auf ihre individuellen Bedürfnisse, denn jede Haut ist anders. Lassen Sie sich von uns beraten – wir haben ein ausgesuchts Sortiment an hochwertigen Kosmetikprodukten für Sie vorrätig.

Ernährungsberatung

Die richtige Ernährung trägt wesentlich zur Gesundheit bei! Über kaum ein anderes Thema wird so viel diskutiert.


Wir geben Ihnen wertvolle Tipps und beraten Sie kompetent für die richtige Ernährung bei erhöhtem Cholesterinspiegel, Diabetes, Schwangerschaft, Stillzeit und Übergewicht.


Zudem haben wir eine Apothekerin mit Zusatzausbildung zur Ernährungsberaterin, die Ihnen bei Fragen rund um das Thema Ernährung gerne weiterhilft.

Unsere monatlichen Angebote!


Jeden Monat haben wir attraktive Angebote für Sie, die Sie in beiden Filialen kaufen können. Werfen Sie doch mal einen Blick in  unseren Flyer, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Un­ser Ge­sund­heitsma­ga­zin


In unserem Gesundheitsmagazin finden Sie ausgesuchte Artikel, die Sie über Nützliches und Lehrreiches rund um das Thema Gesundheit informieren. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Wie die «Wiederholung» der Krise die Psyche belastet




Die Tage werden kürzer und dunkler, und Corona kommt mit Macht zurück: Diese Kombination ist besonders belastend für die Psyche. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn - (c)dpa-infocom GmbH

Hamburg (dpa/tmn) - Beschränkungen wurden gelockert, die Fallzahlen gingen zurück: Im Sommer schien das Schreckgespenst Corona an Bedrohlichkeit zu verlieren. Doch es war nie weg, das wird nun deutlich, da sich wieder mehr Menschen anstecken und die Politik gegensteuert. Für die Psyche ist solch ein Hin und Her belastend, sagt die Psychotherapeutin und Autorin Mirriam Prieß. Im Interview erklärt sie, warum die kürzer werdenden Tage das noch verschlimmern und wie man es schafft, mit der Situation bestmöglich umzugehen.


Frage: Frau Prieß, steigende Fallzahlen und mehr Einschränkungen: Die Corona-Krise spitzt sich wieder zu. Was macht das mit unserer Psyche?


Mirriam Prieß: Für die Psyche ist jedes Auf und Ab und jedes Hin und Her ein Problem. Je häufiger das stattfindet – von einem Extrem in das nächste Extrem –, umso belasteter ist die Psyche. Je widerstandsfähiger ein Mensch ist, umso mehr ist er in der Lage, Krisen und existenziellen Bedrohungen auf Augenhöhe zu begegnen und das Bestmögliche daraus zu machen. Je mehr aber diese Resilienz fehlt, umso eher reagiert er auf Krisen mit unterschiedlichen psychosomatischen Symptomen – mit Angststörungen oder Depressionen, aber auch mit Erschöpfungssyndromen bis hin zu einem Burnout.


Frage: Verstärkt die Tatsache, dass die Krise nun in den Herbst und Winter geht, die Probleme? Machen Corona-Folgen in dieser Jahreszeit mehr Menschen mental zu schaffen als im Frühjahr?


Prieß: Es sind sicherlich mehrere Aspekte, die hier eine Rolle spielen. Auf der einen Seite sind wir bereits geschwächt. Wir haben die Krise schon einmal durchlebt - verbunden mit der Hoffnung, dass sie vorbei und durchschritten ist. Jetzt kommt eine Wiederholung und das ist immer sehr belastend. Hinzu kommt: Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, wirkt sich das bei vielen Menschen im Negativen auf die Stimmung aus. Erneut mit den Beschränkungen und den Bedrohungen konfrontiert zu werden, in einer dunklen Jahreszeit: Diese Kombination ist eine hohe Belastung.


Frage: Wie merkt man, ob einem die Krise psychisch mehr zu schaffen macht, als es gut ist?


Prieß: Betroffene bemerken an unterschiedlichen Symptomen, dass die eigene Belastungsgrenze überschritten ist. Auf der Verhaltensebene findet, je belasteter ein Mensch ist, zunächst ein starkes Dagegen-Ankämpfen statt. Am Ende kommen der soziale Rückzug und die soziale Isolation. Auf der emotionalen Ebene beginnen eine innere Unruhe, Angst und Anspannung – daraus kann sich eine Panik entwickeln. Je länger die Belastung anhält, entwickelt sich daraus eine emotionale Ausgelaugtheit, depressive Erschöpfung und Resignation, die eine Bewältigung der Situation zunehmend erschwert. Auf der gedanklichen Ebene ist Grübeln ein typisches Stresssymptom.


Auf der Körperebene funktioniert das Immunsystem nicht mehr so gut wie gewohnt. Je mehr ein Mensch in seinem Leben kämpft und je höher der psychische Druck ist, desto mehr schwächt das die Körperabwehr. Rückenschmerzen, Magenprobleme, Kreislaufschwäche, Tinnitus, Allergieschübe: Je nachdem, wo Betroffene körperliche Schwachstellen haben, macht sich die Belastungssituation bemerkbar.


Frage: Welche Strategien helfen, um mental auf der Höhe zu bleiben und es nicht so weit kommen zu lassen?


Prieß: Resilienz, die innere, psychische Widerstandsfähigkeit, entsteht durch eine innere und äußere Dialogfähigkeit. Jeder kann Stress dadurch reduzieren, indem er mit sich selbst im Dialog bleibt. Das heißt: aktiv darauf achtet, wie es ihm geht, auf Störungen rechtzeitig reagiert und bei körperlichen Symptomen rechtzeitig einen Arzt konsultiert. Wichtig ist ebenfalls, im Dialog über die eigene Belastung zu bleiben: innerhalb der Familie oder im Freundeskreis. Wenn man spürt, dass damit keine Entlastung entsteht, sollte man sich auch fachliche therapeutische Hilfe suchen.


Das Problem ist, dass Krisen dadurch verstärkt werden, dass die Menschen sich schämen, über die Ängste zu sprechen. Dass sie sich zurückziehen und isolieren, statt sich Hilfe zu suchen. Dadurch nehmen die Symptome weiter zu, und die Krise verschärft sich.


Ein zentraler Punkt ist, die Beziehung zu sich selbst zu stärken und sich jeden Tag etwas Zeit zu nehmen, in der man zur Ruhe kommt und sich fragt, ob man in dieser angespannten Situation auch genug auf seine Kosten kommt und was man konkret tun könnte, um sich zu entlasten und sich etwas Gutes zu tun. Ein Burnout, gerade in Krisen, entsteht immer dadurch, dass Betroffene gegen das kämpfen, was ist, anstatt innezuhalten und für ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Nehmen und Geben zu sorgen.


Frage: Würden Sie dazu auch generell raten? Also nicht erst dann, wenn es knirscht, sondern wenn man sich wirklich noch gut fühlt, damit es sich nicht verschlechtert?


Prieß: Ja. Es gilt der Satz: Störungen haben immer Vorrang. In dem Moment, wo ich ein Störgefühl habe, sollte ich diesem auf den Grund gehen. Das ist eine zentrale Krisen- und Burnoutprävention: Viele Probleme würden so gar nicht entstehen, wenn wir rechtzeitig und vorausschauend reagieren.


Und man sollte stets schauen, wo und wie man sich stärken kann. Es gibt sechs entscheidende Bereiche im Leben: der gesundheitliche, der familiäre und partnerschaftliche, der berufliche, die sozialen Kontakte, der Bereich der Individualität und der Bereich des Glaubens. Diese sechs Lebensbereiche gilt es wesentlich auszufüllen.


Frage: Das klingt ziemlich kompliziert. Den meisten Menschen sind diese sechs Bereiche sicher gar nicht bewusst. Wie würden Sie das praktisch übersetzen?


Prieß: Nehmen wir den Bereich Familie und Partnerschaft: Gelingende Beziehungen stärken die innere Widerstandsfähigkeit. Sich bewusst Zeit für das Wir und die Partnerschaft zu nehmen, offen über die eigenen Sorgen zu sprechen, im Rahmen der Möglichkeiten Zeit miteinander zu verbringen und Dinge zu unternehmen. Das Gleiche gilt für den Freundeskreis: Statt sich zurückzuziehen, aktiv die Freundschaften zu pflegen und im Dialog zu bleiben. Ihre Gesundheit stärken Sie zum Beispiel durch Sport und bewusste Ernährung.


Krisenbewältigung zeichnet sich dadurch aus, in scheinbar unkontrollierbaren Situationen aktiv zu schauen, was man für die eigene Stärkung tun kann. Und da ist vieles möglich.


Frage: Gerade Treffen mit Freunden sind in Corona-Zeiten mitunter schwer umzusetzen. Angenommen, es kommen wieder mehr Einschränkungen: Da stünden wieder viele Menschen vor dem Problem der Isolation. Was würden Sie ihnen raten?


Prieß: Umso wichtiger ist es dann, die sozialen Kontakte aktiv zu pflegen. Ob virtuell oder durch regelmäßige Telefonate. Gerade dort, wo die üblichen Treffpunkte und Aktivitäten nicht mehr gegeben sind, sollte man ganz gezielt im Rahmen der Möglichkeiten Beziehungen pflegen. Sich also aktiv erkundigen: «Wie geht es Dir?» Aber auch seine Bedürfnisse klarmachen: «Hast Du mal ein Ohr? Ich möchte mit dir reden.»


Frage: Wie kriegt man das Schreckgespenst Corona im Alltag aus dem Kopf? Lässt es sich ausblenden?


Prieß: Ich kann verstehen, was Sie mit Ausblenden meinen. Aber in dem Moment, wo Sie etwas ausblenden wollen, blendet es sich die ganze Zeit bei Ihnen ein. Dagegen angehen macht die Situation schlimmer und endet in der Erschöpfung. Es gilt, der Krise auf Augenhöhe gegenüberzutreten und realistisch zu bleiben. Je mehr ich mich in den Emotionen verliere, umso unkontrollierbarer wird die Situation. Die Corona-Krise rührt bei Menschen immer auch an unbewussten Ängsten und unbewältigten Krisen. So hat mir eine Frau erzählt, dass der Lockdown sie an ihre Scheidung erinnert habe. Da habe sie von heute auf morgen völlig alleine dagestanden.


Das heißt: Wir werden mit alten, nicht verarbeiteten Gefühlen aus früheren Ohnmachts- und Krisensituationen konfrontiert, die aber mit der jetzigen Situation nichts zu tun haben. Sich darüber bewusst zu sein und darauf aktiv zu reagieren, ist ein ganz zentraler Punkt.


ZUR PERSON: Dr. Mirriam Prieß ist Ärztin und Psychotherapeutin. Sie hat mehrere Bücher geschrieben und berät Firmen unter anderem im Bereich Gesundheitsmanagement und Prävention von Burnout.


© dpa-infocom, dpa:201015-99-959901/2



Autor: Karl-Josef Hildenbrand - 16.10.2020