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Melanie S., Giesing

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Wir sind für Sie da, um Sie in dieser schwierigen Zeit, die für alle eine große Herausforderung ist, mit Arzneimitteln zu versorgen und Ihnen bei Ihren gesundheitlichen Fragen zur Seite zu stehen.

NUTZEN SIE UNSEREN BOTENDIENST
Wenn Sie das Haus nicht verlassen können oder wollen, nutzen Sie bitte gern weiterhin unseren Botendienst. Bestellen Sie dafür einfach telefonisch, per App oder über unsere Kontaktformulare. Wir liefern montags, mittwochs und freitags jeweils am Nachmittag in den PLZ-Gebieten 81539, 81541, 81549, 81669, 81671, 81735 und 81737
aus.

BITTE BEACHTEN SIE DIE MASKENPFLICHT
Wenn Sie uns besuchen, beachten Sie bitte die seit Montag, den 27. April geltende Maskenpflicht und tragen Sie bei Betreten unserer Apotheken bitte einen Mund- und Nasenschutz. Achten Sie bitte außerdem auch weiterhin auf einen Sicherheitsabstand zu anderen Kunden und zu unseren Mitarbeitern.

VIELEN DANK!

Unsere aktuellen Hinweise!


Um Sie rundum zu informieren und mit attraktiven Angeboten zu versorgen, finden Sie hier Hinweise auf aktuelle Aktionen, Veranstaltungen und besondere Leistungen in unserer Apotheke.

Kosmetikaktion
NUXE-Aktionstag
 

Die exquisiten Produkte der französischen Kultmarke NUXE vereinen die Kraft der Natur mit purer Sinnlichkeit und einem luxuriösen Gefühl. Finden Sie an unserem Aktionstag mithilfe unserer Fachkosmetikerin die perfekt auf Ihren Hauttyp abgestimmte Pflegeroutine!

 

An diesem Tag erhalten Sie 20 % Rabatt* auf NUXE-Produkte

 

Unser Termin:

Dienstag, 26. Oktober 2021

von 10 bis 15  Uhr

in unserer Filiale im Gesundheitszentrum Giesing.

 

Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

 

 

*Nicht gültig in Kombination mit anderen Rabatten. Nur solange der Vorrat reicht. Gültig am 26. Oktober 2021.

Kosmetikaktion
Exklusives Beauty-Shooting
 

Lassen Sie sich von unserer Visagistin ein professionelles Make-up auflegen und anschließend von Profi-Fotograf Martin Pothmann perfekt in Szene setzen!

  • 1 Foto im Format 15 x 20 cm inklusive*
  • Planen Sie bitte 1,5 bis 2 Stunden ein
  • Kosten: 29 € (bei der Anmeldung zu begleichen)
  • Am Aktionstag: 20 % Rabatt** auf das gesamte vorrätige Avène- und René-Furterer-Sortiment

 

Unser Termin:

Dienstag, 09. November 2021

in unserer Filiale im Gesundheitszentrum Giesing

 

Vereinbaren Sie am besten gleich Ihren persönlichen Terminn unter Telefon 089 - 620 001 45.

 

 

*Wir erstellen ca. 40 bis 60 Fotos. Sollte Ihnen davon ein weiteres Bild gefallen, erhalten Sie es für 12 Euro. Fragen Sie auch nach unserem Beauty-Shooting-Spezial: 8 Bilder ausgedruckt plus 1 CD mit allen Fotos.

 

**Nur solange der Vorrat reicht. Aus rechtlichen Gründen kein Rabatt auf rezeptpflichtige Arzneimittel und Zuzahlungen. Nicht gültig in Kombination mit anderen Rabatten.

Kosmetikaktion
Ein echter Vorteil für Sie: Ihr Rezept wird digital!

 

Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.

Für ein gutes Bauchgefühl: Halten Sie Ihren Darm gesund!

Erkrankt der Darm, so hat das erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Körper und das Befinden. Deshalb sollten Sie die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen unbedingt wahrnehmen. Den Gang zur Vorsorge können wir Ihnen natürlich nicht abnehmen – aber wir bringen Ihnen die erforderlichen Medikamente zur Vorbereitung der Untersuchung gern nach Hause. Bestellen Sie bequem über unsere Website, per App oder Telefon.

Die Aquila-Babysprechstunde: Kompetente Betreuung Schwangerer & junger Familien 

Die Aquila Apotheken und die Sonnen-Apotheke in Neubiberg erweitern ihre Beratungskompetenz für die Betreuung Schwangerer und junger Familien. Hierfür haben sich 16 Apotheken-Mitarbeiter vielfältiges und umfassendes Fachwissen erarbeitet, um Sie noch besser beraten zu können.
Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an - wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen!

Kosmetik und Hautpflege aus Ihrer Aquila Apotheke 

Gesunde und schöne Haut ist eine wichtige Voraussetzung für unser Wohlbefinden. Um sie zu erhalten oder wieder zu erlangen, ist die richtige Pflege entscheidend. Und die wiederum muss abgestimmt sein auf ihre individuellen Bedürfnisse, denn jede Haut ist anders. Lassen Sie sich von uns beraten – wir haben ein ausgesuchtes Sortiment an hochwertigen Kosmetikprodukten für Sie vorrätig. 

Ernährungsberatung

Die richtige Ernährung trägt wesentlich zur Gesundheit bei! Über kaum ein anderes Thema wird so viel diskutiert.

Wir geben Ihnen wertvolle Tipps und beraten Sie kompetent für die richtige Ernährung bei erhöhtem Cholesterinspiegel, Diabetes, Schwangerschaft, Stillzeit und Übergewicht. Zudem haben wir eine Apothekerin mit Zusatzausbildung zur Ernährungsberaterin, die Ihnen bei Fragen rund um das Thema Ernährung gerne weiterhilft.

Aus­mal­spaß aus Ih­rer Aqui­la-Apo­the­ke 

Hier kön­nen Sie für Ih­re Kin­der un­ser Aqui­la-Aus­mal­bild her­un­ter­la­den. Wir wün­schen viel Spaß ­beim Aus­ma­len!

Unsere monatlichen Angebote!


Jeden Monat haben wir attraktive Angebote für Sie, die Sie in beiden Filialen kaufen können. Werfen Sie doch mal einen Blick in  unseren Flyer, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Un­ser Ge­sund­heitsma­ga­zin


In unserem Gesundheitsmagazin finden Sie ausgesuchte Artikel, die Sie über Nützliches und Lehrreiches rund um das Thema Gesundheit informieren. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Neues Pflege-Gesetz: Ella kämpft um Selbstbestimmung




Ella leidet an Spinaler Muskelatrophie. Nach dem Inkrafttreten des „Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes“ im vergangenen Jahr kämpft sie dafür, dass beatmete Menschen wie sie auch weiter in ihren Familien betreut werden dürfen und nicht in Heimen untergebracht werden müssen. Foto: Uwe Zucchi/dpa - (c)dpa-infocom GmbH

Kassel/Berlin (dpa) - Ein selbstbestimmtes Leben führen, das ist für Ella Seibert das Wichtigste. Die 18-Jährige leidet an einer Spinalen Muskelatrophie, einer Erkrankung bestimmter Nervenzellen im Rückenmark, die sich durch fortschreitenden Muskelschwund und motorischen Funktionsverlust zeigt.


Ella sitzt im Rollstuhl. Sie ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen und muss regelmäßig beatmet werden. Dennoch führe sie ein selbstbestimmtes Leben, sagt die Kasselerin. Zumindest noch. Denn Ella fürchtet, dass sich das bald ändern könnte.


Die junge Frau hat Angst, dass sie auf Grundlage des neuen «Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes» (IPReG) künftig nicht mehr Zuhause gepflegt werden darf, sondern in einer Pflegeeinrichtung wird leben müssen. «Meine größte Sorge ist, dass ich aus meiner Familie gerissen werde und nicht mehr selbst entscheiden kann, was ich will, sondern fremde Menschen über mein Leben bestimmen könnten», sagt sie.


Das im Oktober 2020 in Kraft getretene Gesetz, dessen Richtlinie der Bundesgesundheitsausschuss bis Ende des Monats ausarbeiten will, sieht vor, dass der Anspruch auf häusliche Intensivpflege für Beatmungspatienten nur noch an den Orten besteht, an denen die medizinische und pflegerische Versorgung tatsächlich und dauerhaft sichergestellt werden kann. Ob die Bedingungen vorliegen, soll die Krankenkasse entscheiden.


Regelmäßige Prüfung durch Medizinischen Dienst


Vor Ort soll das mindestens einmal im Jahr durch den medizinischen Dienst (MD) geprüft werden. Das Bundesgesundheitsministerium argumentiert, dass Qualitätsmängel in der außerklinischen Intensivpflege schwere, sogar lebensbedrohliche Konsequenzen für die betroffene Person haben könnten. «Deswegen ist die unabhängige Prüfung des Medizinischen Dienstes an dieser Stelle sehr wichtig.»


Ziel der Neuregelungen ist es laut Ministerium, die Versorgung der Patientinnen und Patienten bei der Pflege außerhalb von Kliniken zu verbessern und Missbrauch entgegenzuwirken. «Das Wahlrecht der Patientinnen und Patienten, an welchem Ort die außerklinische Pflege intensivmedizinisch stattfindet, bleibt erhalten. Auch die Versorgung in der eigenen Häuslichkeit bleibt weiterhin möglich», betont es.


Ella und ihre Mutter Martina Seibert beruhigt das nicht. «Es ist bereits durchgesickert, dass für die Pflege Zuhause unüberwindbare Hürden aufgebaut werden», sagt Ella. Beispielsweise brauche es künftig voraussichtlich eine Verordnung eines Arztes, der über acht Zusatzqualifikationen verfügt, um weiter Zuhause gepflegt werden zu können. «Solche Mediziner gibt es in Deutschland aber kaum», sagt Ella. Das bestätigt auch Henriette Cartolano vom Selbsthilfe-Netzwerk Intensivkinder Zuhause. «Der Kreis der verordnungsberechtigten Ärzte wird stark eingeschränkt und vor jeder Verordnung ist eine erneute Überprüfung des Entwöhnungspotenzials vorgesehen, wobei die hierfür qualifizierten Mediziner flächendeckend überhaupt nicht vorhanden sind», sagt sie.


Äußerst anspruchsvolle Bedingungen


In ihrem Zuhause seien die Betroffenen nur so lange sicher, wie ihre Versorgung durch Pflegefachkräfte gesichert sei. Persönliche Träume blieben Schäume, wenn bei beabsichtigtem Wohnortwechsel, Studium, Berufstätigkeit et cetera die äußerst anspruchsvollen Bedingungen für die Pflege von den Betroffenen nicht zu organisieren seien. «Die Frage, inwieweit frisch Betroffene ohne etablierte Versorgungen, unter Geltung der Gesetzgebung und der Richtlinie, überhaupt noch eine Chance auf eine häusliche Versorgung haben, bleibt abzuwarten, erfüllt uns jedoch mit großer Sorge», betont Cartolano.


Diese Sorge kann die Berliner Rechtsanwältin Anja Hoffmann grundsätzlich nachvollziehen. Die Spezialistin für Sozialversicherungs- und Pflegerecht betont aber auch, dass das IPReG das Wahlrecht der Patienten im konkreten Wortlaut nicht einschränkt. «Auch künftig können die Betroffenen gleichberechtigt zwischen stationärer und ambulanter Versorgung wählen», erläutert sie.


Faktisch allerdings führe die vollständige Kostenübernahme der intensivpflegerischen Versorgungen im stationären Bereich zu deren Bevorzugung. Denn das neue Gesetz sieht vor, dass Intensivpflegebedürftige, die in stationären Pflegeeinrichtungen versorgt werden, die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionen erstattet bekommen. Ambulant versorgte Intensivpflegebedürftige hingegen müssen diese Kosten weiter selbst tragen.


Fokus fällt zwangsläufig auf stationäre Versorgung


«Damit wird sich zukünftig der Fokus zwangsläufig auf die stationäre Versorgung verschieben», sagt Hoffmann. Das IPReG schränke das Wahlrecht für die Einzelversorgung zwar nicht ein, befeuere aber deren Abbau, der aufgrund des erhöhten Personalbedarfs, des Mangels an Pflegefachkräften und der geringeren Vergütung im Vergleich zur Mehrfachversorgung schon seit Jahren vorherrsche. Das sei wohl auch Ziel des Gesetzgebers, denn: «Die stationäre Versorgung bietet die Möglichkeit, mehr Versicherte mit weniger Pflegekräften zu versorgen», erläutert die Juristin.


Ella Seibert macht das Angst. Angst, dass in einem Heim keine Pflegekraft schnell genug da sein könnte, um sie vor dem Ersticken zu bewahren. Denn bei Menschen, die beatmen werden müssen, deutschlandweit sind das etwa 20.000, muss das Sekret, das sich ansammelt, regelmäßig abgesaugt werden. «Dabei geht es um Minuten», betont Ella.


Zuhause stellt sich dieses Problem nicht. Ella wird engmaschig betreut, von vertrauten Menschen, in vertrauter Umgebung. Sie besucht die Web-Individualschule, Deutschlands einzige reine Online-Schule, treibt Sport, trifft sich mit Freunden, ist mittendrin. Ihr Lieblingsort ist ihr Schlafzimmer. Dort kann sie kreativ sein, basteln, lesen. Es ist nach ihren Wünschen eingerichtet. Die nötigen Vorkehrungen sind getroffen, Hilfsmittel vorhanden. Im Heim, so fürchtet Ella, wäre das alles anders.


Hohes Maß an Fremdbestimmung


Schon allein bedingt durch die Strukturen in einer Pflegeeinrichtung gebe es dort ein hohes Maß an Fremdbestimmung, sagt auch Naxina Wienstroer, Vorsitzende des Landesbehindertenrates Hessen. Tagesablauf, Essen, Zimmereinrichtung - alles werde von anderen entschieden. «Das ist ein harter Eingriff.» Es sei auch für Menschen mit Behinderung außerordentlich wichtig, selbst entscheiden zu können, wie und wo sie leben wollten. «Das ist ein Recht, dass jeder Nichtbehinderte ganz selbstverständlich für sich proklamiert.»


Für Ella ist klar, wie und wo sie leben will. Zuhause. Dort, wo sich ihre Eltern, Freunde und Pfleger um sie kümmern. Am Dienstag hat sie ihren 18. Geburtstag gefeiert. Doch Pläne schmieden, wie andere Volljährige das tun, das erscheint ihr unmöglich vor dem Hintergrund der Unsicherheit, die die künftig wohl jährliche Prüfung mit sich bringt. Dabei weiß sie sehr genau, was sie will: nach dem qualifizierten Realschulabschluss ihr Abitur machen und dann in Hamburg oder Berlin leben und Grafikdesign studieren.


In einem Gedicht, das sie zusammen mit dem Schauspieler Dirk Heinrichs auf Youtube veröffentlicht hat, formuliert Ella ihre Gefühle so: «(...) Einsamkeit, Vergessen werden, keine Zukunft haben, Freunde verlieren, abhängig sein, Schmerzen ertragen, keinen Beruf zu lernen, nicht selbständig sein, keine Luft bekommen, um alles bitten zu müssen, Familienleben ist zerronnen. Immer tiefer dreht sich die Gedankenspirale bis die Panik ausbricht, dabei will ich das nicht. (...) ICH. BIN. NOCH. DA!»


© dpa-infocom, dpa:211013-99-578336/6



Autor: Uwe Zucchi - 13.10.2021